Das 1. Biergut Österreichs: Stiegl-Gut Wildshut

08.07.15

Stiegl hat rund 30 Kilometer nördlich der Stadt Salzburg – dort wo Salzburg, Oberösterreich und Bayern zusammentreffen – das „1. Biergut Österreichs“ aus der Taufe gehoben.

In drei Jahren Bauzeit entstand nahe der Ortschaft St. Pantaleon im Innviertel ein ganz besonderer Ort des Ausgleichs, des Genusses, des Wissens und des Glücks. Das Stiegl-Gut Wildshut steht für nachhaltige Landwirtschaft, für Vielfalt und vor allem für Experimentierfreude und Überraschungsmomente. Stiegl geht hier ganz bewusst "back to the roots" und nimmt alle Schritte des Bierbrauens wieder in die eigenen Hände. "Vielfalt statt Einheitsbier" lautet das Motto der Privatbrauerei. So werden in einer Bio-Landwirtschaft alte, vom Aussterben bedrohte Tierrassen gehalten und in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten kultiviert, die Stiegl als einzige Brauerei Österreichs selbst vermälzt. Verarbeitet werden diese raren Braumalze in der ersten Vollholzbrauerei des Landes. Ein Schaugarten, Themenwege und ein "bieriger Kråmerladen", in dem neben den selbst gebrauten Wildshuter Bieren auch hofeigene Schmankerln serviert werden, runden das Angebot am 1. Biergut Östereichs ab und locken als neues Ausflugsziel zur Entschleunigung und für Genießer. Wer umweltfreundlich anreisen möchte, der kann das mit der Salzburger Lokalbahn tun, die in unmittelbarer Nähe des Gutes eine eigene Haltestelle geschaffen hat. Geöffnet ist das 1. Biergut Österreichs von Donnerstag (Brautag) bis Sonntag sowie an Feiertagen jeweils von 12 bis 22 Uhr. Führungen nach Anmeldungen. Näheres unter www.biergut.at.

„Vielfalt statt Einheitsbier": Dinge anders machen als andere

„Ich bin der Meinung, dass das Motto unserer Wirtschaft generell ‚besser statt billiger' lauten sollte. Ein Wertewandel ist im Gange, die Gesellschaft achtet wieder mehr auf Regionalität, Verantwortung und Tradition. Dem wollen wir bei Stiegl Rechnung tragen", erklärt Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener. Der österreichische Privatbrauer gilt als „Qualitätsfanatiker". Als er 1991 die Führung der Brauerei von seinem Onkel Heinrich Kiener übernahm, stellte sich bald heraus, dass er das Bierbrauen anders anging als der Großteil seiner Branchenkollegen, und dass er damit einen einzigartigen, erfolgreichen Weg einschlug. Während sich andere Brauereien zusammenschlossen, hielt Heinrich Dieter Kiener am „Privatbrauer-Sein" fest und setzte alles daran, das beste Märzenbier traditionell mit 12 Grad Stammwürze zu brauen. Das ist nicht selbstverständlich. Denn laut den europäischen Bestimmungen darf Märzenbier auch mit weniger als 12 Grad Stammwürze eingebraut werden. Ein Großteil der Brauereien in Österreich hat diese deshalb gesenkt, was definitiv auf Kosten der Qualität geht. Stiegl nimmt für mehr Geschmack auch eine höhere Biersteuer und höhere Produktionskosten in Kauf. Besonderes Augenmerk widmete und widmet Kiener dem Rohstoffeinkauf. Gekauft wird nicht das günstigste Malz und der günstigste Hopfen, sondern das Beste aus Österreich zu fairen Preisen. Dafür schloss Kiener als einer der Ersten direkte, langfristige Abnahmeverträge mit den Mühlviertler Hopfenbauern und den Weinviertler Gerstenbauern. Und wie heißt es so schön „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm": Heinrich Dieter Kieners Urgroßonkel Franz Huemer war es nämlich, der als Getreidelieferant aus dem Hausruckviertel 1883 die marode Brauerei kaufte und so den Grundstein für den Aufstieg der Privatbrauerei der Österreicher legte. Dinge anders und besser zu machen als andere, das war und ist schon immer eine Herausforderung für die Eigentümer-Familie Kiener. Kein Wunder, dass sie jetzt noch einen Schritt weiter – oder besser ‚zurück' – geht. „Denn für uns beginnt Bierbrauen schon auf dem Feld. Die Voraussetzung für bestes Gerste und besten Hopfen sind schließlich gesunde, gute Böden. Und so probieren wir in unserer eigenen Bio-Landwirtschaft in Wildshut aus, wie es anders geht", erklärt Kiener.

Stiegl-Gut Wildshut: Ort des Ausgleichs

Auf dem Stiegl-Gut Wildshut wurde bereits in den vergangenen Monaten viel experimentiert und ein Feuerwerk von Ideen umgesetzt. Das Ergebnis ist ein wunderbarer Ort des Ausgleichs, des Genusses, des Wissens und des Glücks. Ein echter Kraftplatz eben, wie ein Experte (Geomant) jetzt auch bestätigt hat. Ab sofort kann man das Biergut in Wildshut auch besuchen und diesen außergewöhnlichen Kraftplatz für sich entdecken. Wer möchte, der kann sogar mit der Lokalbahn anreisen. Die neu gestaltete Haltestelle mit dem Namen "Gut Wildshut" ist in unmittelbarer Nähe des 1. Bierguts.

Vom Feld ins Glas: Kreislaufwirtschaft zum Angreifen

Das Stiegl-Gut Wildshut zeigt, wie die Vision – den gesamten Bier-Kreislauf transparent und nachhaltig zu gestalten – erlebnisreich umgesetzt wird. Themenwege führen durch das ganze Gelände und auf diesen erfährt man nicht nur viel rund um das Thema Bier, sondern auch Interessantes zu Fauna und Flora. Der „Kreislauf-Pfad" führt an die wichtigsten Stationen des Bierguts und zeichnet auch die Produktionsschritte vom Feld bis ins Glas nach. Außerdem führt dieser Pfad zum Reifekeller mit den Quevris (Amphoren), in denen ab Herbst 2015 das neueste Stiegl-Experiment – das „Urbier" – heranreifen wird. Erst kürzlich wurden diese riesigen Tongefäße vergraben. Der geplante „Guts-Pfad" ist ein Streifzug quer durch die Bio-Landwirtschaft, vorbei an Feldern und Obstbäumen und dem Hopfenfeld. In der Bio-Landwirtschaft ist es der Stiegl-Eigentümerfamilie Heinrich Dieter und Alessandra Kiener ein großes Anliegen, mit der Natur behutsam umzugehen und die Artenvielfalt durch die Kultivierung von fast ausgestorbenen Urgetreidesorten zu fördern.
Die Tradition des Bierbrauens lässt Stiegl in einer weltweit einzigartigen Kombination aus Mälzerei und Rösterei und in der 1. Vollholzbrauerei Österreichs wieder aufleben. Bei der Errichtung wurde die Holzbaumethode von Erwin Thoma angewendet, die ohne Leim und Metallverbindungen auskommt. "Die Vision lautet, Dinge wie Werthaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sicht- und erlebbar zu machen", erzählt Architektin Christine Sachs- Kapsreiter.

Wabisabi: Die Ästhetik des Unvollkommenen

Der Kreislaufgedanke wurde bereits in der Bauphase gelebt: Das Gebäudeensemble, das lange Zeit als Depot diente, wurde aufgewertet, umgebaut und "neu erfunden". Die Salzburger Architektin Christine Sachs-Kapsreiter, selbst aus einer Brauerfamilie stammend, zeichnet für Planung und Gestaltung verantwortlich. So fanden viele alte Materialien wieder Verwendung. Alte Trambalken aus dem Dachgestühl der Brauerei in Maxglan wurden zu Holzskulpturen geformt. Der Bildhauer Christian Koller setzte Kapsreiters Pläne um. Die Braukessel und Lagertanks wurden aus der Stiegl-Brauwelt in Salzburg nach Wildshut gebracht. Die Stühle im "Kråmerladen" stammen ebenso aus Brauwelt-Einrichtungen wie Tische und die Gartenmöbel. Regale wurden aus alten Stiegl-Holzbierkisten gebaut. Für den Boden kam altes, gelagertes Holz aus der Brauerei zum Einsatz. Der Steinboden besteht aus Ziegeln, die schon einmal ein Fußboden in der Stieglbrauerei waren. All diese Überlegungen lehnen sich an den japanischen Denkansatz "Wabisabi" an, der besagt, dass das Schöne, das Ästhetische im Unvollkommenen liege. Mit der Renovierung bzw. mit dem Bau des Stiegl-Gutes wurden überwiegend lokale Unternehmen aus Salzburg und Oberösterreich beauftragt. Energietechnisch wird das gesamte Gut mit Ökostrom von der Salzburg Öko, einer 100Prozent-Tochter der Salzburg AG, versorgt.

Lust an der Vielfalt

„Am Stiegl-Gut Wildshut leben wir den Kreislauf ‚Vom Feld ins Glas' voll und ganz. Hier tüfteln und forschen wir, wie wir die Böden fruchtbarer machen können. Und wir kultivieren hier längst in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten, weil wir altes Wissen und die Artenvielfalt sichern wollen und so gleichzeitig unverwechselbare Zutaten für unsere Biere wachsen lassen. Vögeles Gold, Schwarze Nacktgerste, Alpine Pfauengerste, Bordeaux Weizen, Emmer, Einkorn oder Dinkel heißen nur ein paar dieser Urgetreidesorten, die sich in all unseren Wildshuter Bieren wieder finden und darin ihren besonderen Geschmack entfalten", erklärt Wildshut-Gutsverwalter Franz Zehentner.
Mit der Kultivierung alter Sorten liegt Stiegl voll im Trend. Für die Brauerei-Eigentümer ist die Beschäftigung mit Urgetreide aber viel mehr als Freude an der Abwechslung: „Die Vielfalt an Kulturpflanzen ist auch Teil unseres kulturellen Erbes. Es gilt sie zu schützen wie ein altes Gebäude, ein Gemälde oder eine Tradition. Wir fühlen uns verpflichtet, diese grünen Schätze für die kommenden Generationen zu bewahren", so Stiegl-Chef Heinrich Dieter Kiener.
Ursprünglich gab es in der Landwirtschaft tausende von Getreidesorten. In der heutigen Bierproduktion kommt mittlerweile nur mehr ein gutes Dutzend davon zum Einsatz – und genau hier will Stiegl einhaken: Vielfalt bei den Zutaten hat auch Qualität und Buntheit in den Produkten zur Folge. „Wir wollen den Rohstoffen besonderes Augenmerk schenken. Beim Bierbrauen ist es wie beim Kochen: Das Ausgangsprodukt muss einfach passen. Die Kochkunst ist dann nur das Tüpfelchen auf dem ‚i'", erklärt Braumeister Trinker.

Alle Schritte des Bierbrauens wieder in eigener Hand

In Wildshut geht Stiegl als erste und einzige Brauerei Österreichs einen entscheidenden Schritt weiter oder besser "zurück", denn das in der Bio-Landwirtschaft selbst angebaute Urgetreide kann hier nach eigenen Vorstellungen in einer weltweit einzigartigen Kombination aus Mälzerei und Rösterei veredelt und somit zu einem wahren „Bier-Gewürz" verarbeitet werden. Schließlich ist Malz der Körper des Bieres. Der Malzanteil bestimmt die Stammwürze, den unverwechselbaren Geschmack und die Farbe. Dabei können in einer Mälzerei unter anderem Malze mit Karamellgeschmack oder kaffeeartigen Noten hergestellt werden. „Es ist spannend, beim Vermälzen mit den Geschmacksrichtungen zu spielen und sehr eigenständige Bierstile zu kreieren. In Wildshut haben wir uns eine einzigartige Experimentierküche geschaffen", freut sich Stiegl-Kreativbraumeister Markus Trinker und ergänzt: „In einer Zeit, in der Biere immer ähnlicher schmecken, wollen wir hier unseren eigenen Weg gehen. Wo sich Biere durch einzigartigen Geschmack und stabile, herausragende Qualität differenzieren, steigt die Wertigkeit des Produktes. Wir begeben uns auf eine spannende Reise." Mit der neuen Mälzerei ist es Stiegl außerdem gelungen, alle Produktionsschritte in einer Hand zu vereinen. Der Produktionsprozess wird transparent und nachhaltig gestaltet.
Die Erfahrungen aus Wildshut kommen auch der Stieglbrauerei in Salzburg zu Gute. Stiegl verfügt über eine enorme Sortenvielfalt. Mit über 20 Bieren bietet die Privatbrauerei der Österreicher die größte Vielfalt in Österreich. Der Geschmack von Wildshut, die geballte Kraft der Urgetreidesorten, findet man gleich in drei ganzjährig erhältlichen Wildshuter Bieren wieder und zwar im „Wildshuter Sortenspiel", in der „Wildshuter Gmahdn Wiesn" und in der „Wildshuter Männerschokolade". Einzigartig sind auch die Bio-Limonaden „Wildshuter Flüx". Diese völlig naturbelassenen Bio-Limonaden vom Stiegl-Gut Wildshut mit fermentierter biologischer Milchsäure aus Malz in zwei Sorten – feinherbe Aronia und erfrischende Zitrone – versprechen natürlichen, kalorienarmen Genuss (Zitrone: 20 kcal/100 ml; Aronia: 25 kcal/100 ml). Zu haben sind die Wildshuter Spezialitäten am Gut selbst in der Stiegl-Brauwelt, im Braushop der Stiegl-Brauwelt, in den Stiegl-Getränkeshops (Salzburg und Wien) sowie online unter www.stiegl-shop.at.

Was ist Mälzen?

Beim Mälzen wird eine kontrollierte Keimung des Getreides in Gang gebracht. Dabei werden Enzyme aktiviert und gebildet. Diese Enzyme sind notwendig, denn sie setzen den Brauprozess erst in Gang. Malz liefert nämlich die Stärke. Denn: ohne Stärke kein Malzzucker (C12H22O11) und ohne Malzzucker kein Alkohol und keine Kohlensäure. Die Wildshuter Bio-Mälzerei und Rösterei ist eine weltweit einzigartige Anlage, in der das Getreide in nur einem Behälter gemälzt und geröstet werden kann.

Vielfalt zum Verkosten

Natürlich kommt auch der Genuss am Stiegl-Gut Wildshut nicht zu kurz. Im „bierigen Kråmerladen" werden zum Großteil selbst gemachte Köstlichkeiten angeboten: G'schmackiges Brot, beste Buttersorten, Fleisch, Käse und Schinken von der eigenen Landwirtschaft und natürlich die Wildshuter Biere, in denen der einmalige und geballte Geschmack der selbst angebauten Urgetreide-Sorten zu schmecken ist. Neben dem „Wildshuter Sortenspiel" gibt es zwei weitere Wildshuter Biere – die „Wildshuter Gmahde Wiesn" und die „Wildshuter Männerschokolade" sowie die gebraute Bio-Limonade „Wildshuter Flüx" zu verkosten. Im kleinen Gastgarten vor dem Kråmerladen kann man sich schon Gusto holen und die eine oder andere Köstlichkeit mit nach Hause nehmen. Für die kleinen Besucher steht eine Arche bereit, die auch ein Symbol für die Überzeugung des Unternehmens ist: Das große Anliegen der Eigentümerfamilie Kiener, die Vielfalt der Kulturpflanzen auch für nachkommende Generationen zu schützen und zu bewahren.

Geballte Kraft an Urgetreide: die Wildshuter Biere

Die Kraft und Individualität der Urgetreidesorten sowie die Leidenschaft, Neues zu entdecken, ist in den frisch eingebrauten Wildshuter Bieren vereint.


Wildshuter Sortenspiel
Das „Wildshuter Sortenspiel" ist eine hell-honigfarbene, obergärige Bio-Bier-Spezialität mit 12 Grad Stammwürze, gebraut aus feinstem Wildshuter Urgetreide mit einer frischen, hefeblumigen Note. Das vollmundige, milde Bier präsentiert sich samtig weich auf der Zunge mit harmonischem Ausklang. 5 % vol. Alkohol.


Wildshuter Gmahde Wiesn
Die „Wildshuter Gmahde Wiesn" ist eine gewagte, aber gelungene Komposition aus verschiedensten Malzsorten, Kräutern und Hopfen. Diese 12grädige, untergärige Bierspezialität duftet nach frischen Kräutern, Zitrus und Getreide, die fein eingebundene Kohlensäure wirkt frisch am Gaumen und die dezente Malznote sorgt für den vollen Biergenuss. 4,9% vol. Alkohol.


Wildshuter Männerschokolade
Die „Wildshuter Männerschokolade" ist eine Komposition aus verschiedenen Malzsorten und feinstem, selbst angebautem Schwarzhafer. Mit einer reichhaltigen, cremigen Schaumkrone duftet diese braunschwarze, obergärige Bierspezialität herrlich nach Schokolade und Mocca. Gehaltvoll, komplex und geschmeidig sorgt es für einen langen, intensiven Abgang. Mit 5,5% vol. Alkohol und 13,5 Grad Stammwürze.


Wildshuter Aronia-Flüx
Das „WildhuterAronia-Flüx" ist eine Bio-Mehrfruchtsaft-Limonade mit Bio-Aroniabeeren, Bio-Birne & Bio-Gerstenmalz sowie Gärungskohlensäure. Granatrot mit natürlicher Trübung präsentiert es sich mit einem frischen Geschmack, der an rote Beeren und blaue Trauben erinnert. Eine kernige Malznote und die natürliche, fein abgestimmte Säure aus dem fermentierten Gerstenmalz komplettieren das Geschmackserlebnis. Mit nur 25 Kcal pro 100 ml hat das Wildshuter Flüx weniger Kalorien als andere Limonaden.


Wildshuter Zitronen-Flüx
Sonnig gelb präsentiert sich die Bio-Mehrfruchtsaft-Limonade „Wildshuter Zitronen-Flüx" mit Bio-Birne, Bio-Zitrone, Bio-Kardamom und Bio-Gerstenmalz sowie Gärungskohlensäure. Das völlig naturbelassene Getränk erfrischt mit einer Aromakomposition aus Zitrus sowie orientalisch anmutenden, ätherischen Ölen des Kardamoms. Naturtrüb und fein prickelnd erinnert es im Geschmack an Zitronen und Limetten, abgerundet durch die kernige Malznote und die fein abgestimmte Säure aus dem fermentierten Gerstenmalz. Mit nur 20 Kcal pro 100 ml hat das Wildshuter Flüx weniger Kalorien als andere Limonaden.

Die Wildshuter Geschichte

Das Gut Wildshut wurde im Jahr 1917 von der Stieglbrauerei angekauft. Seit 1994 wird es als Biobetrieb geführt. Seit 2006 experimentiert man in Wildshut mit der Rekultivierung alter Urgetreidesorten und Mischfruchtanbau. Außerdem werden auf dem Gut alte Rassen wie das Pinzgauer Rind, das Tiroler Bergschaf und das Mangalitza-Schwein gehalten. 2012 nahm die Stiegl-Eigentümerfamilie Kiener einen wichtigen Schritt des Bierbrauens – das Mälzen – wieder in die eigenen Hände und errichtete eine weltweit einzigartige Kombination aus Mälzerei und Rösterei. In den vergangenen drei Jahren wurden die 1. Vollholzbrauerei Österreichs und ein „bieriger Kråmerladen" errichtet.

Anreise mit der Salzburger Lokalbahn

Wie Nachhaltigkeit gelebt wird, zeigt sich bereits bei der Anreise. Von der Salzburg AG und in Kooperation mit Stiegl wurde in unmittelbarer Nähe zum Biergut die neue Lokalbahn-Haltestelle „Gut Wildshut" errichtet. „Die Salzburger Lokalbahn hat für die Salzburgerinnen und Salzburger eine lange Tradition und dies seit 1886", sagt Leonhard Schitter, Vorstand der Salzburg AG. Nach nur knapp zwei Monaten Bauzeit, in denen die neue Haltestelle „Gut Wildshut" mit einem 80 Meter langen, barrierefreien Bahnsteig errichtet wurde, fährt die Salzburger Lokalbahn im Stundentakt die neue Haltestelle an. „Neben unserer verantwortungsvollen Aufgabe für den öffentlichen Verkehr in Stadt und Land Salzburg, bieten wir mit den Nostalgiefahrten der Salzburger Lokalbahn auch ein attraktives touristisches Angebot", erklärt Schitter und zeigt sich erfreut: „Gemeinsam mit Stiegl erweitern wir dieses Angebot jetzt um das Gut Wildshut und bieten zusätzlich zur stündlichen Verbindung mit unseren modernen Niederflurfahrzeugen Sonderfahrten an." Am 15. August und 12. September, jeweils ein Samstag, gibt es Sonderfahrten mit den nostalgischen Garnituren der Salzburger Lokalbahn zum Stiegl-Gut Wildshut. Im Kombipreis von 23 Euro (13 Euro für Kinder) sind die Zugfahrt mit der Nostalgiebahn, die Besichtigung des Guts sowie ein Getränk enthalten.

Mit Salzburg AG zu den schönsten Ausflugszielen

Die Salzburg AG befördert mit Obus und Salzburger Lokalbahn rund 48 Millionen Fahrgäste pro Jahr und bringt zusätzlich Einheimische und Touristen mit FestungsBahn, MönchsbergAufzug, SchafbergBahn, WolfgangseeSchifffahrt und der Pinzgauer Lokalbahn zu einzigartigen touristischen Zielen. Die touristischen Angebote der Salzburg AG finden großen Anklang bei Einheimischen und Urlaubern. Das bestätigen auch die Fahrgastzahlen: „Im Jahr 2014 beförderten wir rund 8,9 Millionen Fahrgäste auf unseren touristischen Angebots-Strecken und davon die Lokalbahn allein 4,8 Millionen", so Schitter. Dabei wird bei der Salzburger Lokalbahn Service und Kundennähe großgeschrieben. Auf allen Zügen fahren Zugbegleiter mit, die für Informationen zur Verfügung stehen und bei denen Fahrscheine ohne Aufpreis bequem im Zug gekauft werden können. Die S1 – die Hauptverbindung nach Lamprechtshausen fährt im komfortablen Halbstundentakt und der Lokalexpress (LEX) verbindet Salzburg und Ostermiething zu den Hauptverkehrszeiten in nur 45 Minuten. Die Park-&-Ride sowie Park-&-Bike Möglichkeiten erleichtern zudem den Umstieg auf die Bahn und tragen so wesentlich zur Verkehrsentlastung bei.

Stiegl-Gut Wildshut Öffnungszeiten:

Donnerstag (Brautag) bis Sonntag sowie an Feiertagen, jeweils 12 bis 22 Uhr
Für Führungen Anmeldung erbeten.

Stiegl-Gut Wildshut
Das 1. Biergut Österreichs
Wildshut 8
5120 St. Pantaleon
+43 (0)662 8387 1641
www.biergut.at

Stiegl-Gut Wildshut auf einen Blick

Bezeichnung: Stiegl-Gut Wildshut, das 1. Biergut Österreichs, ist
eine einzigartige bierige Ideenschmiede.
Geschichte: Das Gut ist seit 1917 im Besitz der Stieglbrauerei.
Lage: 30 Kilometer nördlich der Stadt Salzburg, nahe
der Ortschaft St. Pantaleon, dort wo Oberösterreich,
Salzburg und Bayern zusammentreffen
Einzigartige Mälzerei & Rösterei: 2012 von der Stiegl-Eigentümerfamilie Kiener aus
der Taufe gehoben, weltweit einzigartige Kombination
aus Mälzerei und Rösterei. Stiegl ist die einzige Brauerei
in Österreich, die spezielle Urgetreidesorten selbst
vermälzt und röstet.
Wildshuter Hausbrauerei: Seit Mai 2015 wird auf dem Stiegl-Gut auch gebraut und
ab Herbst 2015 auch gebrannt.
Wildshuter Biere: Wildshuter Sortenspiel, Wildshuter Gmahde Wiesn,
Wildshuter Männerschokolade, Wildshuter Flüx (Aronia
und Zitrone)

Bio-Landwirtschaft: seit 1994 als Bio-Landwirtschaft geführt,
insgesamt 195 Hektar (bewirtschaftete land- und
forstwirtschaftliche Fläche)
Urgetreide : Seit 2006 experimentiert Stiegl in Wildshut mit der
Rekultivierung alter Urgetreidesorten und mit
Mischfruchtanbau. Angebaut werden unter anderem: Emmer, Dinkel, Schwarze Nacktgerste, Alpine Pfauengerste, Vögeles Gold, Schwarzer Hafer, Bordeaux Weizen.
Tiere: Pinzgauer Rinder, die auch mit Bio-Biertreber aus der
Brauerei gefüttert werden, Tiroler Bergschafe und
Mangalitza-Schweine

Pressetext: Das 1. Biergut Oesterreichs (DOC, 132kB)
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