Nein zu EU-Saatgut-Verordnung

06.03.14

„Vielfalt statt fader Einheitsbrei“ – nach diesem Motto lebt Salzburgs Stieglbrauerei in ihrem ersten österreichischen Biergut in Wildshut die Lust an der Abwechslung und baut selbst in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten an. „Die Unterschrift zur Rettung alter Sorten ist für uns ein Muss“, sagt Braumeister Christian Pöpperl.

Ursprünglich gab es in der Landwirtschaft tausende von Getreidesorten. In der Bierproduktion kommt mittlerweile nur mehr ein gutes Dutzend davon zum Einsatz – und genau hier will Stiegl mit dem neuen Gut Wildshut, der Kultivierung alter Getreidesorten und der Unterschrift für die Aktion von GLOBAL 2000, der „Kronen Zeitung“ und SPAR einhacken: Vielfalt bei den Zutaten hat auch Qualität und Buntheit in den Produkten zur Folge.

Im Stiegl-Gut Wildshut, dem 1. Biergut Österreichs an der salzburgisch-oberösterreichischen Grenze, sind deshalb Urgetreidesorten mit fantasievollen Namen, wie Schwarze Nacktgerste, Alpine Pfauengerste, Vögelers Gold, schwarzer Hafer oder Emmer zu finden. Verarbeitet werden sie in brauereieigenen Mälzerei und Rösterei. Das bringt wahre Biervielfalt. Die Privatbrauerei hat mehr als 23 verschiedene Biere im Sortiment.

„Die Vielfalt an Kulturpflanzen ist auch Teil unseres kulturellen Erbes. Es gilt sie zu schützen, wie ein altes Gebäude, ein Gemälde oder eine Tradition. Wir fühlen uns verpflichtet, diese grünen Schätze für die kommenden Generationen zu bewahren“, sagt Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener.

Mit der Kultivierung alter Sorten liegt Stiegl voll im Trend der Zeit. Immer mehr Menschen haben Lust am Comeback von längst vergessenen Raritäten – Gemüse und Obst mit Namen, wie Blauer Schwede, Schwarzer Prinz oder Bohnapfel landen auf unseren Tellern.

Der Lust an der Vielfalt kann man bei Stiegl jetzt aber auch im neuen Verkostungs-und Fassreifekeller in der Stiegl-Brauwelt frönen. Bier-Spezialitäten aus zahlreichen Ländern werden hier gelagert und können gegen Voranmeldung sowie auch in der Brauwelt-Gastronomie verkostet werden.

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage entsprechende Pressebilder.

 

Pressetext Nein zu EU-Saatgut-Verordnung (DOC, 282kB)

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